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	<title>Projekt Steuerberatung Bornheim</title>
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	<pubDate>Fri, 27 Feb 2009 09:59:01 +0000</pubDate>
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		<title>Aufwendungen für Betriebsfest und Antrittsvorlesung</title>
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		<pubDate>Sat, 09 Aug 2008 08:46:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Juli 2008]]></category>

		<category><![CDATA[_News]]></category>

		<category><![CDATA[___startpage]]></category>

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		<description><![CDATA[Zu den Werbungskosten eines Arbeitnehmers gehören alle Aufwendungen zur Erwerbung, Sicherung und Erhaltung der Einnahmen. <a class='exerptLink' href='http://www.steuerberatung-bornheim.de/news/aufwendungen-fur-betriebsfest-und-antrittsvorlesung/'>[...&#187;]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zu den Werbungskosten eines Arbeitnehmers gehören alle Aufwendungen zur Erwerbung, Sicherung und Erhaltung der Einnahmen. Nicht abziehbar sind demgegenüber die Kosten für die Lebensführung, die durch die wirtschaftliche oder gesellschaftliche Stellung des Steuerzahlers veranlasst sind, und zwar auch dann nicht, wenn sie zur Förderung seines Berufs oder seiner Tätigkeit erfolgen.</p>
<p>Ausgehend von diesen Grundsätzen hat das Finanzgericht Köln die Aufwendungen für ein Betriebsfest eines angestellten Chefarztes einer Universitätsklinik nicht zum Werbungskostenabzug zugelassen. Die Mitarbeiter des Klägers wussten, dass der Arbeitgeber nicht bereit war, für die Betriebsfeier Geldmittel beizusteuern. Dass der Kläger daraufhin die Kosten aus eigenen Mitteln bestritt, musste in diesem Zusammenhang als spendable menschliche Geste angesehen werden und betraf somit den zwischenmenschlichen Bereich. Die Übernahme der Kosten diente damit der Reputation des Klägers, auch wenn zugleich und untrennbar damit verbunden das Klinikpersonal zu besserer Arbeit veranlasst werden sollte.</p>
<p>Auch die Aufwendungen für die Bewirtung der Gäste im Anschluss an die Antrittsvorlesung des Chefarztes als Hochschullehrer ließen die Richter nicht zum Werbungskostenabzug zu. Die gesamte Veranstaltung vereine untrennbar berufsbezogene Elemente mit solchen, die dem privaten und gesellschaftlichen Bereich zuzuordnen seien. Dass sich der Kläger der Gepflogenheit, zu einem Empfang einzuladen, nicht hätte entziehen können, beruhte auf einem nicht zu vernachlässigenden gesellschaftlichen - und folglich privaten - Zwang.</p>
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		<title>Anforderungen an ein ordnungsgemäßes Fahrtenbuch</title>
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		<pubDate>Sat, 09 Aug 2008 08:42:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Juli 2008]]></category>

		<category><![CDATA[_News]]></category>

		<category><![CDATA[___startpage]]></category>

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		<description><![CDATA[Stellt der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer einen Firmenwagen zur uneingeschränkten Nutzung zur Verfügung, wird der steuerpflichtige geldwerte Vorteil für die Privatfahrten regelmäßig mit monatlich 1 % des Bruttolistenpreises und für die Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte monatlich je Entfernungskilometer mit 0,03 % des Bruttolistenpreises angesetzt. <a class='exerptLink' href='http://www.steuerberatung-bornheim.de/news/firmenwagengestellung-anforderungen-an-ein-ordnungsgemases-fahrtenbuch/'>[...&#187;]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Stellt der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer einen Firmenwagen zur uneingeschränkten Nutzung zur Verfügung, wird der steuerpflichtige geldwerte Vorteil für die Privatfahrten regelmäßig mit monatlich 1 % des Bruttolistenpreises und für die Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte monatlich je Entfernungskilometer mit 0,03 % des Bruttolistenpreises angesetzt.</p>
<p>Es ist allerdings auch zulässig, den geldwerten Vorteil für die Privatfahrten und für die Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte mit den hierauf entfallenden anteiligen Kfz-Aufwendungen anzusetzen, wenn die durch das Kfz insgesamt entstehenden Aufwendungen durch Belege und das Verhältnis der privaten Fahrten einschließlich der Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte zu den übrigen Fahrten durch ein ordnungsgemäßes Fahrtenbuch nachgewiesen werden.</p>
<p>Das Finanzgericht Köln hat nunmehr die äußerst strengen Anforderungen der Finanzverwaltung an ein ordnungsgemäßes Fahrtenbuch bestätigt. Ein Fahrtenbuch muss danach zeitnah und in einer gebundenen oder jedenfalls in einer geschlossenen Form geführt werden, die nachträgliche Einfügungen oder Veränderungen ausschließt oder zumindest deutlich als solche erkennbar werden lässt. Das von der Klägerin im Streitfall vorgelegte Fahrtenbuch in Form von in einer Heftleiste lose abgehefteten Fahrtaufzeichnungen erfüllte erkennbar nicht die erforderliche Buchform. Es kam daher gar nicht mehr darauf an, ob die Fahrtaufzeichnungen auch noch andere streitentscheidende Mängel aufwiesen oder nicht.</p>
<p>Hinweis: Eine elektronisch geführte Aufzeichnung genügt nur dann den Anforderungen an ein ordnungsgemäßes Fahrtenbuch, wenn nachträgliche Veränderungen an den zu einem früheren Zeitpunkt eingegeben Daten technisch ausgeschlossen sind oder in ihrer Reichweite in der Datei selbst dokumentiert und offen gelegt werden.</p>
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		<title>test</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Aug 2008 17:51:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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		<title>Presse Beispielartikel Bilder</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Jul 2008 15:46:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.steuerberatung-bornheim.de/wp-content/uploads/2008/07/sample2.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-43" title="sample2" src="http://www.steuerberatung-bornheim.de/wp-content/uploads/2008/07/sample2.jpg" alt="sample2 Presse Beispielartikel Bilder" width="251" height="168" /></a></p>
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		<title>Geschützt: Dokumentbereich für Petra Musterfrau</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Jul 2008 06:42:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Mandantenbereich]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist kein Auszug zu sehen, da dies ein geschützter Artikel ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<form action="http://www.steuerberatung-bornheim.de/wp-pass.php" method="post">
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		<title>Geschützt: Dokumentbereich für Thomas Mustermann</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Jul 2008 06:42:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Mandantenbereich]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist kein Auszug zu sehen, da dies ein geschützter Artikel ist.]]></description>
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		<item>
		<title>BRAK Mitteilung 07/2008</title>
		<link>http://www.steuerberatung-bornheim.de/publikationen/brak-mitteilung-072008/</link>
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		<pubDate>Sun, 06 Jul 2008 07:25:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Archiv]]></category>

		<category><![CDATA[_Publikationen]]></category>

		<category><![CDATA[___aktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[Die anwaltliche Selbstverwaltung - Thesen der deutschen Rechtsanwaltskammen. <a class='exerptLink' href='http://www.steuerberatung-bornheim.de/publikationen/brak-mitteilung-072008/'>[...&#187;]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="linkeSpalte">
<p>Die anwaltliche Selbstverwaltung - Thesen der deutschen Rechtsanwaltskammen. Die Anwaltschaft zwischen Rechtspflege und kommerziellem Wettbewerb - &#8220;Privatautonomie in der transnationalen Marktgesellschaft&#8221; - Chancen und Gefahren (RAuN Prof. Dr. Hans-Jürgen Hellwig) S. 92</p>
<h3>Pflichten und Haftung des Anwalts</h3>
<p>Das aktuelle Urteil (RA Holger Grams). Beratungspflichen in Insolvenzangelegenheiten (OLG Naumburg v. 17.1.2008) S. 111 Aus der Arbeit der BRAK<br />
 Mitglieder der Rechtsanwaltskammern zum 1.1.2008 S. 116<br />
 Rechtsanwaltsvergütung in Europa - Eine Studie des IW S. 118<br />
 Berufsrechtliche Rechtsprechung</p>
<h3>Sachlichkeitsgebot (BVerfG v. 15.4.2008)  S. 123</h3>
<p>Fachanwalt - Voraussetzungen für die Anordnung eines Fachgesprächs (mit Anm. RA Hartmut Scharmer) (BGH v. 25.2.2008) S. 133<br />
 Werbung - Bezeichnung als &#8220;Spezialist für Mietrecht&#8221; (OLG Stuttgart v. 24.1.2008) S. 141</p>
</div>
<div class="rechteSpalte">
<p><img class="alignnone size-full wp-image-49" title="themenbild_sidebar_1" src="http://www.steuerberatung-bornheim.de/wp-content/uploads/2008/07/themenbild_sidebar_1.jpg" alt="themenbild_sidebar_1 BRAK Mitteilung 07/2008" width="195" height="194" /></p>
<h4>Veröffentlicht:</h4>
<p>Consultant 05/2002<br />
 S. 55 ff.</p>
<p><a class="pdfSymbol" href="/" target="_blank">Hier als PDF<br />
 downloaden</a></p>
<p><a href="http://www.adobe.com/de/products/acrobat/readstep2.html">Hier Adobe Acrobat Reader downloaden:</a></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-50" title="getadobe" src="http://www.steuerberatung-bornheim.de/wp-content/uploads/2008/07/getadobe.gif" alt="getadobe BRAK Mitteilung 07/2008" width="91" height="33" /></p>
</div>
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		</item>
		<item>
		<title>BRAK Mitteilung 02/2008</title>
		<link>http://www.steuerberatung-bornheim.de/publikationen/brak-mitteilung-022008/</link>
		<comments>http://www.steuerberatung-bornheim.de/publikationen/brak-mitteilung-022008/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 06 Jul 2008 07:24:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Archiv]]></category>

		<category><![CDATA[_Publikationen]]></category>

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		<description><![CDATA[Nur wer sich ändert, bleibt sich treu (RA Axel C. Filges) S. <a class='exerptLink' href='http://www.steuerberatung-bornheim.de/publikationen/brak-mitteilung-022008/'>[...&#187;]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nur wer sich ändert, bleibt sich treu (RA Axel C. Filges) S. 89</p>
<div class="linkeSpalte">Aufsätze</p>
<p>Selbstverwaltung - Staatsverwaltung - Marktfreiheit - Eine Einführung zu den Thesen der deutschen Rechtsanwaltskammen zur anwaltlichen Selbstverwaltung (RA Dr. Michael Krenzler) S. 90<br />
Die anwaltliche Selbstverwaltung - Thesen der deutschen Rechtsanwaltskammen S. 91<br />
Die Anwaltschaft zwischen Rechtspflege und kommerziellem Wettbewerb - &#8220;Privatautonomie in der transnationalen Marktgesellschaft&#8221; - Chancen und Gefahren (RAuN Prof. Dr. Hans-Jürgen Hellwig) S. 92<br />
Pflichten und Haftung des Anwalts</p>
</div>
<div class="rechteSpalte">Das aktuelle Urteil (RA Holger Grams)<br />
Beratungspflichen in Insolvenzangelegenheiten (OLG Naumburg v. 17.1.2008) S. 111<br />
Aus der Arbeit der BRAK<br />
Mitglieder der Rechtsanwaltskammern zum 1.1.2008 S. 116<br />
Rechtsanwaltsvergütung in Europa - Eine Studie des IW S. 118<br />
Berufsrechtliche Rechtsprechung</p>
<p>Sachlichkeitsgebot (BVerfG v. 15.4.2008) S. 123<br />
Fachanwalt - Voraussetzungen für die Anordnung eines Fachgesprächs (mit Anm. RA Hartmut Scharmer) (BGH v. 25.2.2008) S. 133<br />
Werbung - Bezeichnung als &#8220;Spezialist für Mietrecht&#8221; (OLG Stuttgart v. 24.1.2008) S. 141</p></div>
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		</item>
		<item>
		<title>BRAK Mitteilung 06/2008</title>
		<link>http://www.steuerberatung-bornheim.de/publikationen/brak-mitteilung-032008/</link>
		<comments>http://www.steuerberatung-bornheim.de/publikationen/brak-mitteilung-032008/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 06 Jul 2008 07:19:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Archiv]]></category>

		<category><![CDATA[_Publikationen]]></category>

		<category><![CDATA[___aktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[Selbstverwaltung - Staatsverwaltung - Marktfreiheit - Eine Einführung zu den Thesen der deutschen Rechtsanwaltskammen zur anwaltlichen Selbstverwaltung (RA Dr. <a class='exerptLink' href='http://www.steuerberatung-bornheim.de/publikationen/brak-mitteilung-032008/'>[...&#187;]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="linkeSpalte">
<p>Selbstverwaltung - Staatsverwaltung - Marktfreiheit - Eine Einführung zu den Thesen der deutschen Rechtsanwaltskammen zur anwaltlichen Selbstverwaltung (RA Dr. Michael Krenzler) S. 90</p>
<p>Die anwaltliche Selbstverwaltung - Thesen der deutschen Rechtsanwaltskammen S. 91<br />
 Die Anwaltschaft zwischen Rechtspflege und kommerziellem Wettbewerb - &#8220;Privatautonomie in der transnationalen Marktgesellschaft&#8221; - Chancen und Gefahren (RAuN Prof. Dr. Hans-Jürgen Hellwig) S. 92<br />
 Pflichten und Haftung des Anwalts</p>
<p>Das aktuelle Urteil (RA Holger Grams)<br />
 Beratungspflichen in Insolvenzangelegenheiten (OLG Naumburg v. 17.1.2008) S. 111<br />
 Aus der Arbeit der BRAK</p>
<p>Mitglieder der Rechtsanwaltskammern zum 1.1.2008 S. 116<br />
 Rechtsanwaltsvergütung in Europa - Eine Studie des IW S. 118<br />
 Berufsrechtliche Rechtsprechung</p>
<p>Sachlichkeitsgebot (BVerfG v. 15.4.2008)  S. 123<br />
 Fachanwalt - Voraussetzungen für die Anordnung eines Fachgesprächs (mit Anm. RA Hartmut Scharmer) (BGH v. 25.2.2008) S. 133<br />
 Werbung - Bezeichnung als &#8220;Spezialist für Mietrecht&#8221; (OLG Stuttgart v. 24.1.2008) S. 141</p>
</div>
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		</item>
		<item>
		<title>Schuldner erbringt Leistung an Kunden und macht damit Bankforderung werthaltig</title>
		<link>http://www.steuerberatung-bornheim.de/news/schuldner-erbringt-leistung-an-kunden-und-macht-damit-bankforderung-werthaltig-anfechtung-sowohl-gegenuber-bank-als-auch-gegenuber-kunden-moglich/</link>
		<comments>http://www.steuerberatung-bornheim.de/news/schuldner-erbringt-leistung-an-kunden-und-macht-damit-bankforderung-werthaltig-anfechtung-sowohl-gegenuber-bank-als-auch-gegenuber-kunden-moglich/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 06 Jul 2008 07:14:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Juli 2008]]></category>

		<category><![CDATA[_News]]></category>

		<category><![CDATA[___startpage]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn ein Schuldner eine Leistung an seinen Kunden erbringt (hier:  Warenlieferungen) und damit den der Bank zur Sicherung abgetretenen  Zahlungsanspruch gegen den Kunden werthaltig macht, so kommt sowohl ein  Anfechtungsanspruch gegenüber der Bank als auch gegenüber dem Kunden in  Betracht. <a class='exerptLink' href='http://www.steuerberatung-bornheim.de/news/schuldner-erbringt-leistung-an-kunden-und-macht-damit-bankforderung-werthaltig-anfechtung-sowohl-gegenuber-bank-als-auch-gegenuber-kunden-moglich/'>[...&#187;]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ein Schuldner eine Leistung an seinen Kunden erbringt (hier:  Warenlieferungen) und damit den der Bank zur Sicherung abgetretenen  Zahlungsanspruch gegen den Kunden werthaltig macht, so kommt sowohl ein  Anfechtungsanspruch gegenüber der Bank als auch gegenüber dem Kunden in  Betracht. Der Insolvenzverwalter hat daher die Wahl, welchen Leistungsempfänger  er in Anspruch nimmt. Gegebenenfalls haften beide Gläubiger als  Gesamtschuldner</p>
<p><strong>Der Sachverhalt:</strong>Der Beklagte ist der Insolvenzverwalter  über das Vermögen der M-AG. Geschäftsgegenstände der AG waren das Erstellen von  Werbekonzepten sowie die Herstellung und Auslieferung von  Merchandising-Produkten mit dem jeweiligen Logo der Kunden. Die klagende Bank  gewährte der AG Kredite, die durch eine Globalzessionsabrede gesichert waren.  Danach trat die AG an die Klägerin zur Sicherung der Ansprüche aus der  bankmäßigen Verbindung sämtliche bestehenden und künftigen Forderungen aus  Warenlieferungen und Leistungen ab.</p>
<p>Im letzten Monat vor dem Antrag der AG auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens  kündigte die Klägerin wegen der drohenden Insolvenz der GmbH das  Kreditverhältnis mit sofortiger Wirkung. Wenige Tage später lieferte die AG  Merchandising-Produkte an ihre Kunden aus und erstellte jeweils am Tag der  Auslieferung die Rechnungen, die sich insgesamt auf rund 220.000 Euro beliefen.  Die Rechnungen wurden in Höhe von rund 170.000 Euro beglichen, so dass dieser  Betrag in die Masse gelangte.</p>
<p>Die Klägerin begehrte vom Beklagten die Zahlung dieser Beträge. Das LG gab  der hierauf gerichteten Klage statt; das OLG wies sie ab. Es begründete seine  Entscheidung damit, dass die Klägerin zwar die Zahlungsansprüche gegen die  Kunden der AG wirksam erworben habe, die mit der Auslieferung der Waren erfolgte  Werthaltigmachung der Forderungen aber nach § 131 Abs.1 Nr.1 InsO anfechtbar  sei.</p>
<p>Auf die Revision der Klägerin hob der BGH die Vorentscheidung auf und wies  die Sache zur erneuten Verhandlung und Entscheidung an das OLG zurück.</p>
<p><strong>Die Gründe:</strong>Das OLG ist zu Unrecht davon ausgegangen,  dass das Werthaltigmachen der Forderungen nach § 131 Abs.1 Nr.1 InsO als  inkongruente Deckung anfechtbar ist. In Betracht kommt nur eine Anfechtung als  kongruente Deckung gemäß § 130 InsO.</p>
<p>Globalzessionsverträge sind nach dem Urteil des Senats vom 29.11.2007 (Az.:  IX ZR 30/07) hinsichtlich der zukünftig entstehenden Forderungen in der Regel  nur als kongruente Deckung gemäß § 130 InsO anfechtbar. Gleiches muss für das  hier streitige Werthaltigmachen dieser Forderungen während der kritischen Zeit  kurz vor dem Eröffnungsantrag gelten.</p>
<p>Entgegen der Auffassung der Klägerin musste der Beklagte nicht von den Kunden  der AG die Rückgabe der gelieferten Sachen fordern. Die Erfüllungshandlung der  AG hat sowohl gegenüber ihren Kunden als auch gegenüber der Klägerin  Rechtswirkungen entfaltet. Bei einer derartigen Doppelwirkung hat der Verwalter  die Wahl, welchen Leistungsempfänger er in Anspruch nimmt. Gegebenenfalls können  auch beide Leistungsempfänger in Anspruch genommen werden und haften als  Gesamtschuldner.</p>
<p>Die Sache ist noch nicht entscheidungsreif, da das Berufungsgericht die  Voraussetzungen von § 130 InsO nicht geprüft hat. Dies muss es im zweiten  Rechtszug nachholen. Für das weitere Verfahren weist der Senat darauf hin, dass  das Berufungsgericht die auch für die Anfechtung nach § 130 InsO erforderliche  objektive Gläubigerbenachteilungsabsicht im Ergebnis zutreffend bejaht hat.</p>
<p><strong>Linkhinweise:</strong></p>
<ul>
<li>Der BGH veröffentlicht seine Entscheidungen unter <a href="http://www.bundesgerichtshof.de/" target="_blank"><strong>www.bundesgerichtshof.de</strong></a>.</li>
<li>Den Volltext der Entscheidung vom 29.11.2007 (Az.: IX ZR 165/05) finden Sie  <strong><a href="http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=en&amp;sid=44a53e01c2f0c6a3be50947d95a2b2e3&amp;client=%5B%273%27%2C+%273%27%5D&amp;client=%5B%273%27%2C+%273%27%5D&amp;nr=42727&amp;pos=0&amp;anz=1" target="_blank">hier</a></strong> (PDF-Datei).</li>
<li>Für den Volltext der Entscheidung vom 29.11.2007 (Az.: IX ZR 30/07) klicken  Sie bitte <strong><a href="http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=en&amp;sid=616b175c9f3151ff81a20af441792e86&amp;client=%5B%22%5B%27%5B%27%2C+%27%5B%27%5D%22%2C+%22%5B%27%5B%27%2C+%27%5B%27%5D%22%5D&amp;client=%5B%22%5B%27%5B%27%2C+%27%5B%27%5D%22%2C+%22%5B%27%5B%27%2C+%27%5B%27%5D%22%5D&amp;nr=42498&amp;pos=0&amp;anz=1" target="_blank">hier</a></strong> (PDF-Datei).</li>
</ul>
<p><strong>Ein weiterer Artikel zum Thema aus unserem Archiv:</strong></p>
<p><a href="http://www.otto-schmidt.de/zivilrecht_zivilverfahrensrecht/news_7308.html">Zur  Anfechtbarkeit von Globalzessionen</a> (BGH vom 29.11.2007)</p>
<p><em>Quelle: BGH online</em></p>
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			<wfw:commentRss>http://www.steuerberatung-bornheim.de/news/schuldner-erbringt-leistung-an-kunden-und-macht-damit-bankforderung-werthaltig-anfechtung-sowohl-gegenuber-bank-als-auch-gegenuber-kunden-moglich/feed/</wfw:commentRss>
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